
Der Herbst könnte also wirklich Herbst sein! Die Wettervorhersagen für die kommenden Tage deuten darauf hin, dass der Rückgang der Temperaturen allmählich, aber signifikant sein wird, zunächst den Norden Italiens und anschließend den Zentralitalien und den Süden Italiens beeinflussen wird, wobei einige Regionen noch von Restwärme des Sommers betroffen sind.
Instabilität wird das Schlüsselwort dieser Periode sein, mit ständig wechselnden atmosphärischen Szenarien. In den letzten Tagen hat die Wetter-Situation ein zweigeteiltes Italien gezeigt.
Im Norden Italiens haben die typischen Herbstphänomene überwogen, mit kühleren Temperaturen und bewölkten Bedingungen.
Im Gegensatz dazu haben der Süden Italiens und Teile des Zentralitaliens weiterhin ein wärmeres Klima erlebt, mit Werten, die an das Ende des Sommers erinnern. Die neuen Prognosen deuten auf eine allgemeine Verschlechterung hin, jedoch mit wechselnden Phasen von Wärme im Süden Italiens.
Am Mittwoch, dem 2.
Oktober, werden insbesondere Spitzenwerte von 30-32°C im Süden und auf Sizilien erwartet, mit hohen Temperaturen auch entlang der Adriaküste.
Dieser Anstieg wird jedoch nur vorübergehend sein: Das Herannahen eines zyklonalen Tiefdruckgebiets wird in den folgenden Tagen einen drastischen Rückgang bringen.
Ein zyklonaler Wirbelsturm naht
Ab Donnerstag, dem 3.
Oktober, wird ein zyklonaler Wirbelsturm über Italien hereinbrechen und eine typisch herbstliche Schlechtwetterphase einleiten.
Das Wetter wird zunehmend düster, mit Temperaturen, die unter den saisonalen Durchschnitt fallen, insbesondere im Norden Italiens, wo die Höchstwerte kaum 20°C überschreiten werden. Diese Wetter-Verschlechterung wird von starken Winden, manchmal stürmischen, begleitet, die das Kälteempfinden insbesondere im Zentral-Norden verstärken werden.
Im Laufe des Freitags, dem 4.
Oktober, wird der Temperaturabfall auch im Zentral-Süden spürbar sein, außer in einigen Gebieten von Apulien, Kalabrien und Sizilien, wo noch Spitzenwerte von 26-28°C registriert werden. Während des Wochenendes wird der Rückgang der Temperaturen weitergehen und auch den Süden Italiens stärker betreffen, wo das Wetter zunehmend herbstliche Anzeichen zeigen wird.
Der zyklonale Wirbelsturm wird sich langsam nach Osten bewegen, was erst am Sonntag zu einer leichten Verbesserung der atmosphärischen Bedingungen führen wird. Im Zentral-Norden werden die Temperaturen unter 20°C bleiben, mit möglichen mäßigen Regenfällen.
Die Windböen werden das Kälteempfinden besonders in den Bergregionen und Küstengebieten noch verstärken.
In einigen Gebieten des Norden Italiens könnte das Risiko von Schnee in höheren Lagen näher rücken, ein Zeichen für das Fortschreiten der kalten Jahreszeit.





