
Die neuesten Vorhersage-Updates deuten auf das Herannahen eines ausgedehnten nordatlantischen Tiefdruckgebiets über dem zentralen Mittelmeer hin, was den frühen Beginn des Herbstes markiert.
Dieses Szenario tritt unmittelbar nach einer intensiven Hitzewelle auf, die durch die Wirkung des afrikanischen Hochdruckgebiets, das die Mittelmeerszene über zwei Monate lang buchstäblich beherrschte, verursacht wurde. Das bevorstehende Wochenende wird durch sehr hohe Temperaturen gekennzeichnet sein, die weit über den saisonalen Durchschnittswerten liegen, insbesondere auf den größeren Inseln und im Süden Italiens.
Hier können Temperaturen von bis zu 35°C erreicht werden, was für den Monat September eine Ausnahme darstellt und ein klares Zeichen für die extreme Variabilität ist, die diese Übergangszeit kennzeichnet.
Diese anomale Hitze wird jedoch nur von kurzer Dauer sein, da bald kühlere und instabilere Luftmassen aus dem Atlantik eintreffen werden, die das Ende des meteorologischen Sommers einläuten.
Die Wirkung des afrikanischen Hochdruckgebiets und die vorherbstliche Hitze
Bis Sonntag wird das afrikanische Hochdruckgebiet weiterhin dominieren, mit Temperaturen, die weiterhin deutlich über den Normalwerten liegen.
Die Temperaturen in verschiedenen Gebieten des Zentral- und Süditaliens könnten über 30°C steigen, während auf den größeren Inseln und in den inneren Gebieten des Süditaliens Höchstwerte von rund 35°C nicht ausgeschlossen sind.
Diese außergewöhnlichen Temperaturen stellen eine thermische Anomalie von etwa 5-10°C über dem saisonalen Durchschnitt dar. Trotz des hohen Drucks und der Hitze wird es auch Raum für vereinzelte Gewitter geben, die sich hauptsächlich auf die Bergregionen im Norden Italiens und im Apennin konzentrieren.
Die Gewitter werden jedoch weniger intensiv sein als die ausgedehnteren, die in den vorangegangenen Tagen aufgetreten sind.
Das atlantische Tiefdruckgebiet kommt: der Jahreszeitenwechsel
Zu Beginn der nächsten Woche wird das afrikanische Hochdruckgebiet rasch einer atlantischen Störung weichen, die sich auf weite Teile Italiens auswirken wird.
Die Temperaturen werden deutlich sinken, insbesondere im Norden und in den Regionen Zentralitaliens, wo der Temperaturabfall bereits ab Montag spürbar sein wird.
Dieser Wechsel wird von extremen Wetterereignissen begleitet, mit reichlich Regen und intensiven Gewittern, insbesondere in den nördlichen Regionen und an der tyrrhenischen Küste. Der Süden Italiens und die größeren Inseln werden ab Montag einen deutlichen Temperaturabfall sowie Regen und Gewitter erleben.
Der Herbst wird also auch im Süden Einzug halten.
Die afrikanische Schwüle wird endgültig vertrieben.





