WETTER BIS 29.
SEPTEMBER 2024, ANALYSE UND VORHERSAGE
Eine Störung beeinflusst das Wetter in Italien zu Beginn dieser Woche.
Die atlantischen Strömungen beginnen wieder in Richtung Mittelmeer zu drängen, infolge eines Wechsels der Zirkulation, der ganz Europa betrifft, wobei das skandinavische Hochdruckgebiet endgültig von einer tiefen Tiefdruckzirkulation verdrängt wird, die in dieser Woche im Mittelpunkt stehen wird.

Nach dem Durchzug der aktuellen intensiven Störung wird es in Italien eine ausgeprägte Variabilität geben aufgrund frischer westlicher Strömungen, die intermittierende Niederschläge in einigen exponierten Gebieten verursachen werden.
Mitte der Woche wird die breite Trogstruktur, die mit dem nordatlantischen Wirbel verbunden ist, in Richtung Südwesteuropa ziehen und den Aufstieg eines Hochdruckrückens in Richtung des unteren Mittelmeers fördern. Dieser Hochdruckaufbau wird vor allem im Süden Italiens spürbar sein, während der Norden und teilweise die zentralen Regionen weiterhin von neuen Störungsimpulsen beeinflusst werden, die mit dem südwestlichen ozeanischen Strömungsfluss verbunden sind.
Italien wird sich somit in der zweiten Wochenhälfte zwischen neuen atlantischen Fronten und dem afrikanischen Hochdruckgebiet, das den Süden schützt, geteilt finden. Die Temperaturen werden deutlich auf sommerliche Werte in den südlichen Regionen und auf den beiden großen Inseln ansteigen.
Gegen das Wochenende ist ein Störungsdurchgang nicht ausgeschlossen, der auch die südlichen Regionen erreichen könnte, wobei die kühlere Luft zumindest vorübergehend die heiße nordafrikanische Luft verdrängen sollte.
IM DETAIL
Dienstag, 24.
September: zu Beginn des Tages Regen und Gewitter im Nordosten, aber auch im Salento, anderswo trockener.
Im Laufe des Tages werden Schauer noch im Triveneto verweilen, insbesondere in alpinen und voralpinen Gebieten.
Vereinzelte Regenschauer sind an den tyrrhenischen Küsten und im östlichen Ligurien möglich. Mittwoch, 25.
September: Schauer entlang der tyrrhenischen Küsten bis nach Kampanien, häufiger in der ersten Tageshälfte.
Variabel im Norden mit Schauern in den Alpen.
Leichter Temperaturanstieg. Donnerstag, 26.
September: Schlechtes Wetter im Norden und in der oberen Toskana, überwiegend Aufklarungen im Zentrum-Süden. Weitere Wettertrends: instabil im Zentrum-Süden auch am Freitag, während der Süden mehr vom Hochdruck geschützt bleibt, mit weiter steigenden Temperaturen bis zu Werten wie im Hochsommer.
Ein deutlicher Temperaturabfall sollte jedoch am Wochenende eintreten.






